Mazda B-Serie Deutschland – 2.Generation (1999 -2006)

Mazda Pickup B-Serie 2. GenerationDie zweite Generation der B-Serie von Mazda wurde ab Juni 1999 in Deutschland verkauft. Sie war sowohl für Gewerbetreibende, als auch für Privatkunden konzipiert. “Tough and easy” hieß die Devise des neuen Pickups, wobei “tough” für Stärke und Widerstandsfähigkeit stand und “easy” für die leichte Bedienbarkeit und den Komfort.
Produziert wurden die Modelle in der Auto Alliance (Thailand) Comp. Ltd., einem gemeinsamen Unternehmen von Mazda und Ford.

In Deutschland wurde die Mazda B-Serie als zwei- und viertürige Varianten mit Dieselmotoren angeboten.

Karosserie und Fahrwerk

Mazda B-Serie 2. Generation SeitenansichtBeide Karosserieversionen waren 5,02 Meter lang und 1,69 Meter breit. Mit einer Höhe von 1,75 Metern war der Viertürer einen Zentimeter höher als die zweitürige Variante.
Die Mazda B-Serie hatte einen Leiterrahmen aus Vierkantrohren mit sechs Querversteifungen.
Durch eine neue Bauweise wurde der Rahmen gegenüber dem Vorgängermodell um 13 Prozent verwindungssteifer und bot einen höheren Unfallschutz.

Um auch den Einsatz im privaten Bereich zu sichern, verfügte der B2500 mit Doppelkabine über eine vollwertige Sitzbank für drei Personen und den größten Innenraum seiner Klasse. Dafür betrug die Länge der Ladefläche nur 1,53 Meter. Wer mehr Wert auf Nutzfläche legte, der konnte auf die zweitürige Variante mit einer Ladeflächenlänge 1,75 Metern zurückgreifen.

Bei der Mazda B-Serie der 2. Generation musste trotz Zweckmäßigkeit nicht auf Komfort verzichtet werden. Halbelliptikfedern mit diagonal angeordneten Stoßdämpfern sorgen für guten Fahrkomfort und ein Querstabilisator begrenzt die Seitenneigung in Kurvenfahrten.

Mazda B-Serie Motorisierung und Antrieb

Mazda B-Serie 2. Generation MotorraumDas neuste B-Serien-Modell wurde in Deutschland zunächst mit zwei Vierzylinder-Dieselmotoren angeboten.
Die zweitürige Pick-up Variante wurde Sun einem 2.5 Liter großen Saugdiesel angetrieben, der eine Leistung von 57 kW (78 PS) bei 4.100 min-1 entwickelte und mit einem Drehmoment von 168 Nm aufwartete.
Das Aggregat für den Viertürer schöpfte aus gleichem Hubraum und leistete – dank eines Zylinderkopfes mit drei Ventilen pro Zylinder und Abgasturbolader – 80 kW (109 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 266 Nm.

Durch ein Fünfgang-Schaltgetriebe wurde die Motorleistung an die Hinterräder abgegeben, alle Mazda Pick-ups waren jedoch auch mit zuschaltbarem Allradantrieb ausgestattet.
Über einen zusätzlichen Schalthebel waren vier Fahrzeug-Modis wählbar:
“2- H”(Hinterradantrieb), “Neutral” (Leerlauf), “4-H” (Allradantrieb) und “4-L” (Allradantrieb mit GeländeUntersetzung)

Mazda B-Serie 2.Generation Facelift 2003

Mazda Pickup B-Serie mit Fluegeltueren Bj 2003Zum Modelljahr 2003 spendierten die Japaner ihrer Pick-up B-Serie ein umfangreiches Facelift. Neben der Doppelkabine war nun auch eine Einzelkabine mit zwei Sitzen und einer über 2,20 m langen Nutzfläche erhältlich.
Eine ebenfalls neue Langkabine mit sich gegenläufig öffnenden Flügeltüren komplettierte das Modellangebot der Mazda B-Serie.

Die Front der neuen B-Serie wurde vom Mazda Familiengesicht mit dem charakteristischen Fünf-Punkt-Kühlergrill dominiert. Neuen Hauptscheinwerfer und eine modifizierte Stoßstange verliehen dem Mazda Pick-up ein markanteres Aussehen.

Die beiden bewährten 2,5l-Turbodiesel-Motoren kamen auch weiterhin zum Einsatz. Die Einzelkabine verfügte über 62kW/(84 PS), die neu eingeführte Langkabine mit dem Freestyle-Türsystem sowie die Doppelkabine brachten 80 kW/(109) PS auf die Straße, bei Bedarf auch über alle vier Räder.

 

Bilder vom Mazda Pick-up B-Serie 2.Generation

Fotos: © Mazda

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