Pick-up Trucks

Das Pick-up Truck Magazin

VW Taro Pick-up Bj. 1989 – 1997

VW Taro Pickup Bj. 1991
Von Stockhaus aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3317390

Der Pick-up Taro ist ein Fahrzeug vom Hersteller Volkswagen und wurde 1989 in Zusammenarbeit mit Toyota (Lizenzbau des Toyota Hilux) gebaut. Mit diesem Pick-up der 1-Tonnen-Klasse erweiterte VW sein Nutzfahrzeugangebot. Gefertigt wurde der VW Taro von 1989 bis 1995 im VW-Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover und danach im Werk Emden.

Der japanische Hersteller Toyota lieferte hierbei die Teile, wo anschließend VW-Embleme und sonstige herstellerspezifische Teile montiert wurden. Während VW 1997 die Produktion des Taro einstellte, gehörte der seit 1968 hergestellte Hilux weiterhin zu Toyotas Modellpalette.

VW Pick-up Taro Modellversionen

Produziert wurden zwei verschiedene Typen des VW Taro – einer mit Heck- und einer mit Allradantrieb. Während die heckbetriebene Version lediglich eine Fahrerkabine (Single-Cap) für max. 3 Personen besitzt, gab es für das Allrad-Modell unterschiedliche Aufbauten (Xtra- und Double-Cap), wodurch der Pick-up VW Taro – je nach Aufbau – bis zu 6 Personen befördern kann.
Je nach Kabine nimmt die Länge der Ladefläche dementsprechend ab. Lediglich die XtraCap-Version, mit fast fünf Metern Länge überragt die anderen Varianten um knapp 25 cm.

Die Nutzlast des VW Pick-up Taro liegt je nach Version bei ungefähr einer Tonne.

Motorenpalette und Antriebstechnik des VW Taro

VW Pick-up Taro im Gelände
Von Andreas Meyer, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11906225

Insgesamt sechs verschiedene Motorisierungen standen beim Pick-up Taro zur Wahl:

  • 1.8 R4-Ottomotor (Vergaser) mit 61 kW/83 PS und 140 Nm Drehmoment – Bauzeit: 1989 bis 1994
  • 2.2 R4-Ottomotor (Vergaser) mit 69 kW/94 PS und 179 Nm Drehmoment – Bauzeit: 1989 bis 1994
  • 2.4 R4-Ottomotor (Saugrohreinspritzung) mit 84 kW/114 PS und 190 Nm Drehmoment – Bauzeit 1989 bis 1997
  • 2.4 D R4-Dieselmotor (Wirbelkammereinspritzung) mit 61 kW/83 PS und 165 Nm Drehmoment – Bauzeit 1989 bis 1991
  • 2.4 D R4-Dieselmotor (Wirbelkammereinspritzung) mit 59 kW/80 PS und 164 Nm Drehmoment – Bauzeit 1991 bis 1994
  • 2.4 D R4-Dieselmotor (Wirbelkammereinspritzung) mit 58 kW/79 PS und 163 Nm Drehmoment – Bauzeit 1994 bis 1997

Wie schon erwähnt erfolgt der Antrieb beim zweiradgetriebenen VW Taro über die Hinterachse. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse übernimmt eine hydraulisch betätigte Trockenkupplung mit asbestfreien Belägen, ein Fünfgang-Schaltgetriebe und eine Kardanwelle.

Auch bei der 4×4-Version treibt die Hinterachse im Normalbetrieb an, hierbei kann man jedoch den
Allradantrieb zuschalten. Dieser muss zusätzlich über manuelle Freilaufnaben mit den Rädern gekoppelt werden. Zudem verfügt das Allradmodell über eine Reduktion, welche eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 60 km/h im fünften Gang zulässt.
Insgesamt besitzt der VW Taro 4×4 drei Betriebsarten: Hinterradantrieb (H2), Allradantrieb mit Straßenübersetzung (H4) und Allradantrieb mit Geländeübersetzung (L4). Auf Wunsch kann man für die Hinterachse ein selbstsperrendes Differential einbauen lassen (die Sperrkraft des Differenzials beträgt maximal 40 Prozent).

Letzter Neupreis des VW Taro lag umgerechnet zwischen 12.698 bis 19.556 Euro.

Nachdem Volkswagen 1997 die Produktion des Pick-up Taro einstellte, folgte 2010 der Marktstart für den VW Amarok als Nachfolgemodell.

 

Video vom VW Pick-up Taro

 

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