Mitsubishi Minicab Pickup – alle Modellgenerationen

Mitsubishi Minicab Pickup 1.Generation 1966
by Ypy31

Der Mitsubishi Minicab Pickup (LT30) kam 1966 auf den Markt und ersetzte den Mitsubishi 360. Er ist ein Kleintransporter der sogenannten Kei-Car Klasse (Kleinstwagen). Diese Fahrzeuge dürfen in Japan eine maximale Länge von 3,39 Metern und eine Breite von 1,475 Metern nicht überschreiten. Auch deren Motor darf höchstens 660 cm³ Hubraum betragen.

 

Minicap Pickup 1. Generation (1966 – 1971)

Der Minicab Frontlenker-Pickup wurde im Jahr 1966 als Nachfolger des 360 Pickup vorgestellt. Ausgestattet war er mit dem gleichen luftgekühlten Zweitakt-ME24-Motor mit 359 cm³. Seine Ladefläche war mit drei abklappbaren Bordwänden versehen, welche das Be- und Entladen wesentlich erleichterten.

 

Minicap Pickup 2. Generation (1971 – 1976)

Mitsubishi Minicab Pickup 2.Generation 1972
by Ypy31

Im Jahr 1971 wurde der Mitsubishi Minicab seinem ersten Modellwechsel unterzogen und als Minicab EL (T130) vorgestellt.. Neben einer neuen Innenausstattung bekam der Pickup nun auch eine längere Pritsche. Zudem verbesserte sich seine Straßenlage durch die Aufhängung der Vorderräder an Querlenkern und der Hinterräder an Schraubenfedern.
Aber auch eine neue Karosserie erhielt die EL-Version, die nun mit rechteckigen Scheinwerfern ausgestattet war.
Ab 1972 ergänzte die geschlossene Variante Minicab W das Modellprogramm.

 

Minicab Pickup 3. Generation (1976 – 1984)

Die dritte Generation des Mitsubishi Minicab wurde 1976 eingeführt und auf einigen Märkten als Mitsubishi L100 verkauft.
Der neue Mitsubishi-Pickup wurde von einem 471 cc großen Zweizylinder-Motor angetrieben. Dieser leistete 21 kW (28 PS) bei 4.000 Umdrehungen in der Minute.
Zudem verfügte der Minicab III über eine verbesserte Ausstattung, die u.a. Defrosterdüsen für die Windschutzscheibe, eine Mittelkonsole und einen Zentrallüfter umfasste.

Minicab Wide 55

Der Minicab der dritten Generation entsprach noch immer den Massangaben der Kei-Cars, war aber ab April 1977 auch als Langversion Minicab Wide 55 erhältlich.
1979 ließ Mitsubishi die Bezeichnung „Wide 55“ wegfallen, da der japanische Markt die größere Variante mittlerweile akzeptierte.

 

Minicab Pickup 4. Generation (1984 -1991)

Mitsubishi Minicab Pickup 4.Generation 1987
By Kuha455405Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4145106

1984 wurde die vierte Generation des Pickup Minicab eingeführt. Das Einsteigermodell der L100 war auch weiterhin verfügbar.
Das neue Design umfasste unter anderem rechteckige schräge Scheinwerfer und größere Fenster für eine bessere Rundumsicht. Hinzu kamen in dieser Klasse führende Ausstattungsdetails wie zum Beispiel selbstsperrende Freilaufnaben bei allen Modellen mit Allradantrieb.

In Taiwan wurde der Mitsubishi Minicab der vierten Generation als CMC vermarktet, in China lief er Unter dem Namen Mitsubishi Varica.

 

Minicab Pickup 5. Generation (1991 – 1999)

Mitsubishi Minicab Pickup Facelift 1994
Von Tennen-GasEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4044916

Ein größerer und komplett neu gestalteter Minicab kam 1991 auf den Markt.
Der fünfte Generation des Mitsubishi Minicab standen drei überarbeitet 660 cc große DOHC-Motoren zur Verfügung.
Ein kleines Facelift 1994 umfasste die Neugestaltung der Scheinwerfer und die Modernisierung des Armaturenbretts, in das nun ein elektronischer Wegstreckenzähler eingebaut war.

 

Minicab Pickup 6. Generation (ab 1999 – 2003)

Mitsubishi Minicab Pickup 6.Generation 2000
Von Kuha455405Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4145099

Der Mitsubishi Minicab der sechsten Generation startete im Februar 1999. Er war mit einem neuen Front-Design versehen und verfügte über ein höheres Maß an Sicherheit. Dafür sorgte vor allem eine vergrößerte Knautschzone im Bereich der Vorderachse und serienmäßige Fahrer- und Beifahrerairbags.

Unter der Motorhaube des Mitsubishi Pickups befand sich der 660 SOHC 12-Ventil-Motor, der auch bei hohen Geschwindigkeiten ein gleichmäßiges Fahren realisierte. Kombiniert wurde der 3G83-Motor mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe oder optional mit 4-Stufen-Automatik.

Ab 2003 wurde der Pickup Mitsubishi Minicab mittels Badge-Engineering in überarbeiteter Form als Nissan Clipper (U71T) vermarktet.

 

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