Nissan Destination Frontier als preiswerten Camping-Abenteurer

Mit dem Nissan Destination Frontier zeigt der japanische Hersteller wie preiswert ein Overlander (Expeditionsfahrzeug) bereits zu haben ist. Der Nissans Expeditionsumbau soll hierbei weniger als 40.000 US-Dollar kosten – inkl. Basisfahrzeug.

Nissan Destination Frontier als preiswerten Camping-Abenteurer

Zugegeben, in der Welt der Pickup Trucks gilt der mittelgroße Nissan Frontier mittlerweile als Dinosaurier. Schließlich gibt es das Modell bereits seit 2004 auf dem US-Markt (in Deutschland von 2005 bis 2015) und seitdem wurde es nur wenig verändert. Was nicht heißen soll, dass der in die Jahre gekommene Pickup keine Anhängerschaft hat.
So war beispielsweise das vergangene Jahr (2018) – mit 79.600 verkauften Fahrzeugen – das zweitbeste Verkaufsjahr des Frontier.
Eindeutig zielt es Nissan mit der Präsentation des Nissan Destination Frontier auf abenteuerlustige Camper mit wenig Budget ab, um somit die Verkaufszahlen nach oben zu schrauben.

 

Der Frontier wird zum Expeditionsfahrzeug

Der Nissan Destination Frontier in der FrontansichtDer Destination Frontier basiert auf einem D40 Frontier Crew Cab SV Midnight Edition von 2019 mit Allradantrieb (Listenpreis: 32.925 USD) und bietet bereits ab Werk ordentliche Offroad-Qualitäten.
Das Fahrzeug ist mit einem 4,0-Liter-DOHC-V6 mit 261 PS ausgestattet, der über 381 Nm Drehmoment verfügt. Seine maximale Anhängelast liegt bei rund 3.000 kg.

Um die Geländetauglichkeit noch zu steigern modifizierte Nissan den Pickup noch etwas:

  • 3-Zoll Höherlegungsfahrwerk von Nisstec liftet
  • fleischige Offroad-Reifen von Nitto Trail Grappler auf American Racing AX201 Felgen
  • robuster Frontstoßfänger von Hefty Fabworks mit eingebauter Seilwinde (leistungsstarke WARN Industries ZEON 10-S-Winde)
  • Unterfahrschutz
  • Schwellerschutz

Um im Outback auch sicher und trocken übernachten zu können hat man auf der Pritsche und dem Kabinendach ein Trägersystem von Leitner Designs montiert, an dem wiederum ein CVT Mt. Shasta Dachzelt befestigt ist.

Nissan Destination Frontier für unter 40.000 US-Dollar

Des Weiteren wurde der Frontier mit zahlreichen zusätzlichen Ausstattungsdetails versehen, die von
zusätzlichen Ablagefächern, Zusatzscheinwerfern bis hin zu einer großen, herausziehbaren Kompressorkühlbox reichen.

Expeditionsumbau für Nissan Pickups

Nissan Destination Frontier als ExpeditionsfahrzeugLive erleben konnte man den Nissan Destination Frontier auf der Overland Expo West vom 17. bis 19. Mai in Flagstaff, Arizona, wo er dem Publikum erstmals vorgestellt wurde.
Doch um eines gleich vorweg zu nehmen, den Destination Frontier gibt es nicht beim Nissan-Händler zu kaufen. Er ist und bleibt eine einmalige Kreation, die laut Nissan weniger als 40.000 US-Dollar kosten würde (dieser Preis schließt die hier gezeigte kundenspezifische Verpackung mit ein). Vielmehr soll der Nissan Destination Frontier die Kunden anregen und inspirieren selbst ein Standardmodell zu kaufen (Frontier ist mit einem Einstiegspreis von 19.090 $ einer der günstigsten Pickups Amerikas) und entsprechend umzubauen und das für wenig Geld.

Bilder: © Nissan USA

Video – Nissan Destination Frontier

 

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