Ford und GM setzen verstärkt auf den chinesischen Pick-up-Markt

Die Hersteller Ford und GM glauben fest daran, dass Pick-up Trucks in China zum Lifestyle werden.

Chevrolet Silverado Pickup TruckNachdem 2016 in China rund 370.000 dieser Fahrzeuge verkauft wurden, will man dort natürlich seine Modellpalette entsprechend stärken.

Weltweit laufen die Bestrebungen, die Sparte – nach dem SUV-Boom – zum Lifestylegefährten zu pushen. Keine leichte Aufgabe, den schlichten Lastesel aus seiner ländlichen Provinz zu befreien.

Ford und GM (General Motors) sehen auf dem chinesischen Markt jedoch viel Potenzial für diese Sparte.
So hat GM erst neulich auf der Guangzhou Motor Show seine Chevrolet-Modelle Colorado und Silverado in Stellung gebracht. Auch Ford brachte seinen hochgerüsteten F-Raptor an den Start.
Ziel ist es, das Ansehen des Pick-up-Segments dort deutlich zu steigern und jung-dynamische Individualisten zu erreichen.

Kein leichtes Unterfangen, obwohl der Pick-up Markt in China ein Wachstumsmarkt ist – was die Absatzzahlen belegen. Doch in China werden der Pick-up Truck überwiegend als schlichter Lastesel verkauft und ist somit weit entfernt vom Lifestyle-Fahreug. Zudem besteht dort in zahlreichen Städten ein Nachtfahrverbot für diese Gattung. Grund dafür sind neben der oftmals veralteten Technik, der Lärmfaktor welchen die Pick-ups dort verursachen.

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Pick-up Marktführer in China

Beherrscht wird dieser Markt in China von Great Wall mit 110.000 Einheiten jährlich, gefolgt von Jiangling, Zhongxing, Foton und Jianghui. Ausländische Hersteller haben es dagegen schwer hier Fuß zu fassen. Lediglich Nissan konnte bisher, mit einem erwähnenswerten Anteil von etwa 10.000 Einheiten, punkten.

Bild: © GM

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